Puderzucker und blauer Himmel – es gibt nichts schöneres

….und dafür muss man als Kurpfälzer nicht mal weit fahren – von überall kamen heute Fotos: ob der Klassiker Königsstuhl mit dem Kohlhof, schon seit Jahrzehnten der Platz für Schlittenfahrer und mit dem kleinen
Schlepplift sogar etwas für Skianfänger – ja , da stand ich vor 40 Jahren auch erstmals auf den Skiern – hach…..

Dann natürlich die Pfalz – auch wenn es jetzt recht dunkel ist an manchen Stellen des Pfälzer Biosphärenreservats – aber es gibt immer Lichtblicke – und eine fein bepuderte Landschaft…..gerade in den Weinbergen
ist die Ruhe schon fast beängstigend — da hört man seine Ohren pfeifen …auch ohne Tinnitus 🙂

Wir haben uns heute für den schnellsten Weg mit dem grandiosen Blick über die Rheinebene entschieden: nach Dossenheim auf die Schauenburg.

Ich bin gerne hier – selten ist hier Trubel – Bänke geben die Möglichkeit zum verweilen – bei Anstieg vom Wanderparkplatz kommen Ungeübte schon ins Schnaufen…aber so hat man ja wenigstens mal das Gefühl, etwas an dem Tag
getan zu haben – jaja…ich weiß…die Neujahrsvorsätze ….( beachte ich schon lange nicht mehr ) 🙂

Jedenfalls war der Blick toll – die Sonne knallte und man merkte die eisigen – 10 Grad heute kaum .

Der Foto wollte immer weiter knipsen – oder doch ich ? – egal …es war einfach ein Traum und ich hoffe Ihr seht das an den Aufnahmen – es waren über 90 – aber ich will Euch ja nicht stressen.

So genießt den Winter – hoffen wir mal, dass es noch einmal schneit und dann nicht nur Puder auf den Baumwipfeln hängt…. das Knirschen des Schnees auf der Holzbrücke war jedenfalls herrlich …
Hatte echt überlegt das für Euch aufzunehmen…aber dann denken die Leute : „ jetzt spinnt sie völlig“…

daher probiert es selbst aus !

INFOS zur Burg:
Die Ruine Schauenburg, eine unter Denkmalschutz stehende Burgruine aus dem 13. bis 15. Jahrhundert, war im Laufe ihrer Geschichte häufig Spielball zwischen den wittelsbachischen Pfalzgrafen und dem Erzbistum Mainz. Im Jahr 1460 zerstörte Pfalzgraf Friedrich der Siegreiche sie endgültig.
Nach der Zerstörung dienten die Reste der Schauenburg der Dossenheimer Bevölkerung noch über Jahrhunderte hinweg (bis ins 19. Jh.) als Quelle für die Beschaffung von Baumaterial.
Ihre malerische Lage inmitten eines Naturschutzgebietes am Nordrand des nördlichsten Dossenheimer Steinbruchs macht sie zu einem lohnenden Ausflugsziel.

http://schauenburg.blogspot.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Schauenburg_(Dossenheim)

WEG zur Burg:

ich bieg in Dossenheim von der Bergstraße immer in die Lorscher Straße ab – folge dem Keltenweg – dann dem Gassenweg – dann links in die Schriesheimer Str.
Unterer Burgweg – oberer Burgweg / Wanderparkplatz – von dort 10 Min. zu Fuss

https://www.google.de/maps/place/Schauenburg+Burgruine+Dossenheim/@49.4546644,8.6736212,650m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x4797c3f70b948945:0x4268654ba76d5006!8m2!3d49.458936!4d8.6793719

es grüßt

Julienne

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Schwetzingen Imagefilm – Schwetzingen im Zeitraffer

fast ein Jahr lang hat Fotograf Tobias Schwerdt im Auftrag der Stadt Schwetzingen eindrucksvolle Aufnahmen von Stadt und Schlossgarten gemacht und Schwetzingen als touristisches Reiseziel in Szene gesetzt. Die einzelnen Sequenzen, die teilweise mehrere Stunden in Anspruch genommen haben, wurden als „Time Laps Movie“ zusammengefügt und es entstand ein eindrucksvoller Imagefilm, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Dabei sind „bewegte“ Bilder entstanden, die die Stadt, das Schloss sowie den Schlossgarten einzigartig erscheinen lassen und Lust auf einen Besuch in die Spargel- und Festspielstadt machen sollen.

Den ganzen Film sehen Sie hier:

http://www.schwetzingen.de/pb/schwetzingen,Lde/Startseite/Schwetzingen+erleben.html

oder via Youtube:

https://youtu.be/W0KxCtIyIao

Meine Erlebnisse im Neckartal @Tanja Volk

Sightseeing im Neckartal – 28.07.2013

Die Schönheit der eigenen Region nimmt man oftmals nicht mehr wahr…deshalb ein Beispiel, dass „Touristen“ einem manchmal die Augen öffnen können.

An einem herrlichen Sommertag bekam ich Besuch von zwei Freundinnen aus dem benachbarten Mannheim. Eine davon war schon öfters bei mir in Neckargemünd zu Besuch, aber immer nur zu Jahreszeiten, an denen man die Schönheit des Neckars nicht wirklich wahnehmen konnte. Die andere Freundin war noch nie in ihrem Leben im Neckartal. Jedoch sollte es keine „Sightseeing-Tour“ und keine „Laufetappe“ werden, sondern einfach nur ein gemütlicher Tag.

Tatsächlich musste ich sehr lange überlegen, aus welchem Blickwinkel ich ihnen diese Gegend zeige. Alle wirklich schönen Fleckchen unserer Region sind mit einem kleinen Fußmarsch verbunden, sei es der Ausblick von der Roths-Nasen-Hütte oder aber der Bockfelsenhütte in Neckargemünd. Die Zeit auf der Burganlage in Dilsberg zu verbringen, ist auch mit kleineren Anstrengungen verbunden. Da blieb mir nur ein Besuch der Neckargemünder Altstadt, der Ausblick am Neckarlauer und die Weiße Flotte übrig. Beide Freundinnen waren auch noch nie in ihrem Leben in unserer Nachbarstadt Neckarsteinach, welche sich ein einer extrem malerischen Lage befindet.

Wo kann man die beiden Städte und deren Sehenswürdigkeiten besser zeigen als auf dem Neckar? So beschloss ich, dass wir mit dem Ausflugssschiff, welches von Heidelberg kommt, in Neckargemünd hält und in Neckarsteinach endet, dorthin zu fahren. An diesem Tag war ich damit jedoch schlecht beraten. Wir warteten an der Schiffsanlagestelle in Neckargemünd eine sehr lange Zeit. Um 15 Uhr hätte laut Fahrplan ein Schiff kommen sollen, 15.25 Uhr verließen wir den Neckarlauer und fuhren mit dem Auto nach Neckarsteinach.

Die Pegelstände waren an diesem Tag sehr hoch und ich durfte nicht an der Neckarpromenade parken. Eine verschlossene Schranke mitten in der engen Altstadt forderte meinen ganzen Fahrkünste. Schlußendlich landeten wir auf dem Parkplatz direkt an der Steinach. Der erste Eindruck von Neckarsteinach war also ein sehr guter! Ein schönes Fleckchen Erde, dort wo die Steinach vorbei an den alten Fachwerkhäusern fließt. Zu Fuß ging es hinunter zur Schiffsanlegestelle am Neckarlauer. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf drei der vier Burgen. Vor allem die schöne Lage der Hinterburg und des Schwalbennestes war gut zu betrachten. Zudem legte sich ein leichter Schatten über den Berg, was sehr imposant wirkte.

Genau die Dinge, die ich nicht mehr wahrnehme, wurden von meinen Freundinnen besonders genau bewundert. Die Entenfamilien, die Schwanenfamilie und das Glitzern des Wasser. An der Anlegestelle warteten viele Menschen auf genau das Schiff, auf das wir in Neckargemünd schon gewartet hatten. Ich entschied mich dazu, dass wir uns in den „Schwanengarten“ setzen. Dies ist eine Lokalität, zu der man nur ein paar Stufen nach oben gehen muss und von wo aus man einen wunderschönen Blick auf den Neckar und das touristische Treiben hat. Man sieht wunderbar die Schleuse in Fahrtrichtung Hirschhorn und auf der anderen Seite blickt man auf die Neckarschleife in Richtung Neckargemünd mit dem hoch oben gelegenen Schwalbennest. Auf der anderen Neckarseite beobachtet man das Treiben auf dem Campingplatz, darüber erhebt sich die Burgfeste Dilsberg.

Da endlich das Schiff angekommen war und die Touristen an Board genommen hatte, konnte man auch die Ruhe der Natur im Herzen von Neckarsteinach genießen. Das Biergartenflair verzeiht auch, dass man inmitten der schönen Kurpfalz seine Bestellung aus einer rein bayerischen Karte abgibt. Zum Biergarten wiederum passt es! Traditionell war es mir wichtig, der Pizzeria Maranello noch einen Besuch abzustatten. Neckargemünd – Neckarsteinach die Fahrradstrecke, die wir ganz oft radeln und es ist schon zu einer Art Tradition geworden, dass wir uns dort ein Eis holen. Die Lage dieses Eiscafes ist nicht wirklich prickelnd, da es direkt an der Hauptverkehrsstraße liegt. Wer einmal in Neckarsteinach war, der weiß, wie hoch das Verkehrsaufkommen dort ist. Dafür entschädigt jedoch ein extrem leckeres Eis. Wir bestellten uns dort drei Eisbecher und schauten nebenan durch ein offenes Küchenfenster zu, wie in der Küche mit einer Art „Bohrmaschine“ das Salatdressing angerührt wurde.

Eine sehr witzige Anekdote gibt es über den netten, älteren Italiener zu berichten, der uns bediente. Jener, der uns gleich zu Anfang berichtete, dass er sein Herz in Heidelberg verloren habe. Er sah, dass ich auf meinem Handy zugange war und rief zu uns herüber, dass wir seine Handynummer aber nicht bekommen werden. Diese Handynummer war immer wieder Thema, wenn er zu uns an den Tisch kam. Natürlich beruhte die Ironie auf Gegenseitigkeit. Nachdem wir bezahlt hatten, fragte ich nochmals, ob wir nun seine Handynummer bekämen und er meinte, die würde er nur am Wochenende rausgeben. Scheinbar dachte er, wir seien Touristen und wog sich in Sicherheit, dass wir am Wochenende nicht mehr da sein werden. Da hatte er falsch gedacht und ich beantwortete seine Aussage mit: „Dann komme ich am Sonntag vorbei, ich wohne in Neckargemünd.“ Er fragte, ob wir mit dem Fahrrad hier seien. Tja, jetzt bin ich das erste Mal nicht mit dem Fahrrad da und musste zugeben, dass wir mit dem Auto gefahren sind. Er schüttelte den Kopf, grinste aber dabei. Mit dieser Anekdote möchte ich zeigen, dass nicht nur das Eis dort sehr lecker ist, sondern auch der Service sehr gut. Die vorbeirauschenden Autos nimmt man nach einer gewissen Zeit nicht mehr wahr. Durch die schmalen Gassen der bezaubernden Altstadt, ging es wieder zurück zum Parkplatz an der Steinach. Den Abend ließen wir in Neckargemünd ausklingen.

Die schönste Aussage meiner Freundinnen war an diesem Tag: „Das ist ja wie Urlaub hier!“

Fazit: Manchmal muss man gar nicht durch die ganze Welt reisen. Die eigene Region hat oftmals auch bezaubernde Ecken und eine reizvolle Natur!