Wir sind Kurpfalz …..

ein BLOG der Touristikgemeinschaft Kurpfalz e.V. –

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Impressionen aus dem Huben – Blumen – #Zaubergarten in #Ladenburg

Sommertag

Tanzend
im warmen Licht der Sonne
alles Leben
zwischen
Himmel
und Erde

Inmitten
allem Reichtum
der uns da geschenkt
wird
am köstliche Nektar
des Lebens
immer
wieder
neu
zu kosten

Manfred Fischer

herbst – zeit.doc

die Kurpfalz…wo ich zuhause bin….

Die Kurpfalz
da wo ich zuhause bin ……

Berge
Wälder
Auen
Wiesen
Felder
Seen
wohin das Auge nur reicht….

Eine Lebensart vor Ort, die zum nur allzu gern Mitmachen animiert
Das wussten schon die Fürsten, Grafen und all die Edelleute, die sich einst hier genüsslich niederließen.
Und die bis heute im Neckartal auf ihren Burgen und Schlössern zuhause sind.
In der Kurpfalz zu leben oder hier seine Ferientage zu verbringen bedeutet im besten Sinne Lebensfreude pur.
Vom Allerfeinsten Speis und Trank.
Städte und Orte, die zum Verweilen einladen.
Mit einem Ausflugsschiff unterwegs auf den sanften Wellen des Neckars und des Rheins.
Eine Gegend, wo Badener, Hessen und Pfälzer sich in unserer großen Metropolregion von über zwei Millionen Menschen gemeinsam zusammengetan haben.

Was macht den Reiz mit den hier lebenden Menschen so in allem aus?
Es ist ihre Toleranz und ihr großes Herz – Leben und leben lassen…..

Das hat schon der Kurfürst Carl Theodor so an seinem Hofe praktiziert.
Und auch König Ludwig, der sich zwischen all den Weinreben auf der Ludwigshöhe
sich sein Sonnenplätzle auserkoren hatten.
Und beide von hier gar nicht mehr weg wollten.

So ist das halt bei uns – Die halbe Welt von Japan bis hin zu den Saudis trifft sich hier allerorts. Um etwas von dem zu empfangen und mitzunehmen, was
das Leben in vielem noch wunderbarer werden lässt.

Es war wohl unser Herrgott, der sich hier auch für sich ein Sonnenplätzle auserwählt hat, davon zeugen die Dome und all die vielen Kirchen in der Region.

So ist es halt hier bei uns
Worscht
Weck
Woi
un
Bier
in froher und geselliger Rund
A her, wie schee, das es disch do g`wwe dud…..

Die vielen Feste, die das ganze Jahr in unserer Metropolregion dazu einladen, im Reigen der Jahreszeiten sich heiter miteinzuschwingen.
Einfach nur aus vollen Zügen das Leben zu genießen.
Ist das nicht wunderbar?

Manfred Fischer

#Kurpfalz Wochenendfreizeit – Etappen in Richtung #Bergstraße

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Freies Wochenende.
Nix wie ab…..
Raus aus dem Großstadt- Getriebe.
Mitten hinein in die Natur.
Von Mannheim geradewegs nach Schwetzingen in den prächtigen alten Schlosspark vorbei am See an der Moschee inmitten von hellem Vogelgesang. Am Ende noch eine Tasse Kaffee in einem der Cafes auf dem Schlossvorplatz.

Und weiter geht es in Richtung Heidelberg. Längs des Neckars – Ziel Neckarsteinach mit seinen drei Burgen hoch oben am Berg. Es lohnt es sich wirklich alle drei hintereinander zu besuchen, die wunderschöne Aussicht von hier oben zu genießen und anschließend direkt am Neckarufer in einem der schönen Gartenlokale einzukehren.
Hätte ich nicht mein Auto dabei, dann würde ich mich von hier aus nach Heidelberg mit einem der weißen Ausflugsschiffen zurückschippern lassen.
Was für ein herrlicher Ausgehtag war das?
Und ich habe mir fest vorgenommen, auch am kommenden Wochenende mir erneut so ein Stelldichein vor Ort zu genehmigen.
Diesmal an die Bergstraße und das in der allerschönsten Jahreszeit.

Nach einer arbeitsreichen Woche schon an einem Sonntagmorgen in Richtung Ladenburg, von dort aus nach Schriesheim. Einen Frühschoppen auf der Strahlenburg mir einem edlen Riesling – Tropfen im Weinglas.
Wie ist das Leben doch so schön, wenn man von hier oben alles gut überblicken kann, bis hinüber zu den Pfälzer Bergen.
Heute ist Natur pur angesagt.
Also weiter geht’s in Richtung Wilhelmsfeld – dort oben angekommen in Richtung Heidelberg, um nach kurzer Zeit auf dem großen Waldparkplatz zu landen, der geradewegs zum Weißen Stein führt. Das letzte Mal war dies in der Winterzeit, wo alles bedeckt war.
Unten in der Rheinebene von all der weißen Pracht nicht zu sehen war.
Manchmal genügen schon 100 Meter aufwärts , wo sich uns plötzlich die Landschaft ganz anders präsentiert mit Schnee und Sonne.
Diese Vielfalt macht halt unsere so einzigartige Kurpfalz aus.

Nach einem genüsslichen Spaziergang durch den Höhenwald taucht inmitten der hohen Bäume plötzlich der Turm auf dem Weißen Stein auf.
Gut gemacht und nun im dortigen Restaurant, es sich bei Schmaus und Trunk einfach gut ergehen zu lassen.
Was will man mehr, als das Leben so in vollen Zügen zu genießen.
Und dass Tolle dabei, man muss gar nicht weit zu fahren, um all das zu erleben.
Sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis hinauf in die Höhe von Wilhelmsfeld.

Bei meiner Rückreise kam mir erneut in den Sinn, auch am nächsten Wochenende die Bergstraße noch weiter erforschen zu wollen.

Gesagt – getan.
Neues Wochenende – neues Leben …..
Diesmal an einem Samstagmorgen in Richtung Weinheim – Besuch des Mustergartens – Hermannshof und danach einen Bummel durch die Altstadt. Wie immer den obligatorischen Kaffee in einem der Lokale am Marktplatz.
Und dann weiter nach Heppenheim, um dort im alten Stadtteil den Dom zu besuchen. Was für ein kirchliches, großes Baukunst – Gebäude ganz am Rande von Heppenheim.
Von hier aus weiter auf der Bergstraße in Richtung Bensheim. Eine kleine Wanderung hinauf auf dem Stationen – Weg des Sonnengesangs von Franz von Assisi inmitten von Weinbergen, wo sich oben sich ein Lokal mit großer Terrasse befindet
Von weitem ertönt schon fröhliches Lachen bei heiterer Jazzmusik.
Genau, da will und muss ich hin.
Und wie immer erwartet mich dort ein zünftiges Essen mit all den guten Zutaten aus der Region und mit geselligen Menschen, mit denen man leicht ins Gespräch kommen kann.
„ Ei – wissen Sie, dass da um die Eck noch das Fürstenlager ist, das man sich auf keinen Fall entgegen lassen sollt? „
„ Ja-ja, ja – warum auch nicht, zum nächsten Mal.“

Und wenn Sie lieber Leser – liebe Leserin dabei begleiten wollen, kann`s mir eigentlich nur recht sein.
Denn die Bergstraße ist nicht nur für Singles was?

Bis bald
Manfred Fischer Freizeitleiter und Bürgermentor der Stadt Mannheim

Als die Braukunst in den Odenwald kam……….

Als
die Braukunst in den Odenwald kam……….

In uralten Zeiten, als es im Odenwald noch zahlreiche Wölfe und Bären gab, der Wald so dicht war, selbst den Römern das Fürchten beibrachten, hausten zwischen Berg und Tal das wackere Volk der Germanen.
Sie hatten schon manche Kämpfe mit den Römern hinter sich gebracht.
Und selbst da noch , als die Römer ganz Germanien besetzten, waren die Germanen im tiefen Odenwald nur schwer zu erkunden.

Noch heute künden Reste vom Limes, wie viel Wachen die Römer überall erstellen mußten, dass ihnen die Germanen hier nicht allzu aufmüpfig wurden.
Irgendwann verschwanden die Römer, so wie sie gekommen waren und es herrschte wieder eitler Sonnenschein im bunten Germanenvolk.

Die Germanen waren mehr als erstaunt, als eines Tages plötzlich Männer in schwarzen Kutten bei ihnen auftauchten.

He, ihr da, was wollt ihr denn hier? …..

Wir wollen euch missionieren….

Was – missionieren? …..

Ja, die Eichen müssen weg, wo euere Götter scheinbar drinnen ihr Stelldichein geben…….

Soweit lassen wir es nicht kommen, hört ihr, ihr schwarzen Gesellen. Wo kommt ihr denn überhaupt her? …….

Aus einem Kloster fern ab von euch……

Dann macht euch mal wieder von dannen. Alles bleibt so, wie es ist, dass ihr`s nur wißt ( So dass es heute im Odenwald zum Glück immer noch zahlreiche Eichenbäume gibt )

Ihre edlen Germanen, was trinkt ihr da eigentlich in euren Bechern? ……

Es ist wahrhaft ein edler Trank – unser Met – gar aus köstlichem Honig gebraut. Hier trinkt mal davon und dann ab mit euch………

Naja ……

Was heißt da naja ……..

Wir haben auch was in unserem Gepäck…..

Bei all unseren Göttern , da sind wir aber nun mal mehr als gespannt …….

Die Germanen wunderten sich, als die Ordensbrüder plötzlich ein kleines Fässchen aus ihren dicken Gepäck herauszogen, das sie einem ihrer Eselchen aufgeladen hatten.

He, was ist das? Habt ihr da drinnen einen Geist eingesperrt? ….

Keine Sorge, es besteht aus Wasser, Hopfen, Malz, und Gewürzen, die nur wir alleine so kennen. Probiert`s doch mal……

Zögernd ließen sich die Germanen ein Schluck davon in ihren Bechern einfüllen – Gut, wir schon gleich wissen, was da besser sein soll, als unser edler und köstlicher Met- Trunk?
Oh , Gott – du heiliger Odin, wie schmeckt das Teufelszeug so gut – He, schenkt uns weiter was davon ein, ihr schwarzen Gesellen! …..

Und sie tranken alle davon so viel, dass sie erst am frühen Morgen wieder erwachten.

Das wars wohl ………

Wie meint ihr das, ihr schwarzen Gesellen? ….

Nu ja – wir machen uns wieder auf den Weg., so wie ihr uns das befohlen habt…….

Mit nichten, ihr bleibt…….

Und so kam es, dass das Volk der Germanen und die Mönche sich immer mehr vertraut machten.
Und die Braukunst der Mönche sich überall im Odenwald verbreitete.

Bis daraus im Laufe der Zeit sich immer mehr kleinere Brauereien im Lande bildeten, jeder Ort wollte am liebsten sein eigenes Bier brauen.

Wie so alles in der Kunst gab es da auch in der Braukunst einige Leute, die hierin zu besonders großen Meistern wurden.

Und –
so ist wohl kein Wunder, dass daraus im Moossautal eine Groß – Brauerei unter dem Namen Schmucker entstand, deren Bierspezialitäten so berühmt wurden, dass ihr Ruf weit übers Land bis heute hinaus(t)d(t)ringt

Sogar bis hinüber zum fernen Preussen , wo dann der Bundesminister Christian Schmidt im Jahre 2015 diesen besonders edlen Trank mit einem Bundesehrenpreis in Gold auszeichnete.

Nun dann –
wohl bekomms…….

Und jeder – der davon noch nichts weiss, sollte sich schleinigst in den Odenwald begeben, um bei einem Festmahl das herrliche Bier hierbei in vollen Zügen zu geniessen….

Manfred Fischer/ Mannheim

Eine Portion kurpfälzer Humor : über den „biertrinkenden“ Mann

M.. wie mmh -änner

Ihr wahres Zuhause ist das Bauhaus.
Manchmal kaufen sie auch mal bei Hornbach einen Hammer , um sich so ihr eigenes Glück immer wieder mal zurecht zu schmieden.
Sie sehen sich , dadurch dass sie zu allererst erschaffen wurden , als etwas ganz Wundersames oder Einmaliges , was sie in ihrem Hochmut dazu veranlasst, der Auffassung zu sein – Sie könnten denken, aber sie wollten das nicht.
Bei Frauen sei das aber gerade umgekehrt…..
So entstehen immer wieder diese Unpässlichkeiten zwischen den beiden Geschlechtern. Man(n) Frau will sich verstehen, doch weil man sich darin so wenig austauscht, gibt es halt immer wieder diese unerquicklichen Missverständnisse.
Was die Männer dazu veranlasst, erst mal die Schuld bei den Frauen zu suchen…….

Männer lassen nur allzu gern ihre Muskeln spielen, besonders in den Fitness-Centern. Man(n will zeigen, was man(n) so alles drauf und dran hat. Und plötzlich so alles stemmen kann, was er im Haushalt dann nur allzu gern den Frauen überlässt.
Und wenn er sich so die Hosen anzieht, ist er davon überzeugt , dass er sowieso in allen Belangen immer die Hosen anhat.
Manchmal hat er sie auch voll, wenn man ihn jemand danach fragt, was er überhaupt von Gefühlen hält?…….

In seinem Streben – es anderen zeigen zu wollen, veranstaltet er mitunter Kriege und das nicht nur mit anderen Ländern, sondern auch mit denen, auf die er sich so direkt eingelassen hat….
Trautes Heim, Glück allein……
Und weil das so ist, sucht dann jeder der hier betroffenen sein eigenes Glück.
Man nennt das Ganze auch Emanzipation – jeder nimmt sich die Portion, die er oder sie dann so im trauten Heim braucht.

Einen Mann wirklich verstehen zu können, bedarf es schon einiger Biere, bis es ihm`s weich ums Gemüt wird, und er plötzlich etwas von dem in sich drinnen verspürt, was da scheinbar auch noch in ihm existiert.
Meistens bekommt er daraufhin eine Katerstimmung, dass er sich mal wieder blödsinniger Weise so bloss gestellt hat.

Nachdem kein Ritter oder Piraten – Dasein mehr existiert, ausser in närrischen Zeiten, bleiben ihm nur noch die Bartstoppeln und das, was da unten in aller Regel so dranhängt übrig, um das ganz Besondere emporzuheben, was ihn ja so besonders stolz macht.
Er fühlt sich in vielem unschuldig, weil es ja doch die Eva war, die sich da von der Schlange verführen ließ und er sich aus lauter Gutmütigkeit zu ihr sich dann noch leider zu diesem verhängnisvollen Apfelschmaus verleiten ließ.
Wie er nun im Schweiße seines Angesichts sich betätigen muss, sehen wir, wenn er sich im Fitness-Zentrum sein Stelldichein gibt……

Es soll auch Männer mit gutem Charakter geben, doch zumeist hat er sich das nicht selbst beigebracht, weil in ihm immer noch der Urtrieb vorhanden ist, das Beste auf koste, was er wolle für sich zu ergattern bzw. danach zu jagen. Und wenn es nur Rabatte sind…

Was Treue betrifft, ist bei nicht wenigen Männern ratsam, sie in einen großen Sack zu stecken, diesen oben zu zubinden und sich dann am besten darauf zu
setzen, um sich wenigstens in dieser Zeit ganz sicher zu sein, dass sie sich wie Windhunde einfach so aus dem Staube machen……

Es ließe sich noch einiges mehr sagen, doch dann geraten wir nur allzu schnell in sein Seelenleben hinein, wo es mitunter wie in einer Mördergrube aussieht – so wie ich dir, so ich dir, man(n) nennt das Ganze dann auch Hackordnung. Er sieht sich gern als Gockelhahn und vergisst dabei, dass er sich mitten auf einem Mist, in diesen Zustand auf seinem eignen Mist befindet,´…..

Sollten sie da noch weitere Anfragen ergeben, dann ist es gut, sich hier darüber im Fitness-Center auszutauschen, wo er wie immer so gerne seinenMuskeln spielen lässt..
Und wenn es ihm dabei dann besonders noch gut ergeht, mit Herbert Grönemeyer laut zu singen beginnt-
Männer sind auch Menschen
Männer sind so sonderbar
Männer sind so verletzlich
Männer sind auf der Welt einfach unersetzlich….
Männer

Manfred Fischer
Heidelberg

Mit freundlichen Grüßen

Julienne Matthias-Gund
Geschäftsführerin

Touristikgemeinschaft Kurpfalz e.V.
Postfach 3010
68739 Plankstadt

Tel. 06202/9706071
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Fahr doch mal hin – der Odenwald

Oho odenwald –
Fahr doch mal hin …

Raus aus aller Hektik, hinein in das, was der Odenwald uns in all seiner Fülle anzubieten hat.
Natur und Sehenswürdigkeiten überall pur.

Beginnen wir doch am besten mit Heidelberg, oben am Berg mit seinem mächtigen Schloss, als wollte es uns einladen, einen Blick in die romantische Altstadt hinunter zu werfen, wo überall buntes Treiben herrscht .
Weiter zieht es an der Bergstrasse entlang – mit seinen Städten Schriesheim, Weinheim bis hinüber nach Bensheim, wo wir uns dann auf die Nibelungenstrasse begeben wollen, wo einst der edle Recke Siegfried mit seinem Tross gen Worms ziehen wollte, wenn da nicht der arglistige Hagen gewesen wäre. Von diesem Geschehen spricht bis heute noch der Lindelbrunnen inmitten des Waldes , wo eine geheimnisvolle Stille herrscht.
Weiter geht es nach Michelstadt und Erbach, wo es vieles zu bestaunen gilt, das alte Rathaus in Michelstadt, in Erbach das Schloss und die Odenwälder Holzschnitzerkunst in allen Varitationen.
Die dortige Gastronomie mit ihren Spezialitäten uns aufs Köstlichste einladen will.
Dazu ein Äpplwoi oder ein Glas Bier von Meisterhand vor Ort gebraut. Wohl bekomms…..

Nach al diesem diesem leiblichen Wohlgenuss geht es weiter in Richtung Lindenfels, der Perle des Odenwalds, weit oben in der Höh. Es lohnt sich hier zur Burg hinauf zu wandern , um so weit über Berg und Tal schauen zu können. Oder gar am Abend den Sonnenuntergang zu erleben.
Mitunter findet hier auf der Burg ein mitteralterliches grosses Spekabel statt, wo Rittersleut und edle Burgfräuleins in feinster Marnier zum Tanze bitten.

Wem das dann alles noch nicht an diesem Tag ausreicht, der kann sich noch schnurstracks in Richtung Neckartal begeben, entlang am Fluss,mit seinen Burgen, Orten und Städtchen, die uns auch hier einladen wollen, mit ihren Sehenswürdigkeiten uns aufs Schönste zu erfreuen.

Am Ende –
was für ein wunderbarer Tag, die uns wohl bis in den Alltag hinein für einen Weile begleiten wird.
Und wir heute schon wieder Lust verspüren, uns bald mal wieder auf die Reise in den romantischen Odenwald zu begeben.
Ja – vielleicht sogar hier einige Tage inmitten der Natur zu verbringen…

Manfred Fischer – Mannheim

Mein Opa hott änn de Gummi g´schafft!“

Unsere Reilinger Sprache tut sich schwer mit dem Hochdeutschen. So wurde das Wort „Rheinische Gummiund Celluloidfabrik“ nur als “ die Gummi“ bezeichnet. Die im Jahre 1873 in Mannheim gegründete Fabrik hieß zuerst „Rheinische Hartgummi-Waaren-Fabrik“ und stellte seit 1874 Weichgummi und seit 1874 Celluloid (in Reilingen sagte man „Zillid“ ) her. Im Jahr 1900 hatte der Betrieb in Mannheim-Neckarau bereits 6000 Arbeiter in rund 150 Gebäuden. Von Reilingen fuhren im Laufe der Betriebszeit der Firma zahlreiche Bürger als Pendler in „die Gummi“, um dort ihr Geld zu verdienen. Anfangs stellte die Firma hauptsächlich Schirm- und Stockgriffe, aber auch Presskämme (“ Leit kauft eisch Kämm , s´kumme lausische Zeide!“) und andere Toilettenartikel her.

1896 wurde die erste Puppe, eine „wasserfeste Badepuppe, aus Celluloid hergestellt. Als gesetzliches Warenzeichen diente die „Schildköte“. Die „Schildkröte“ als Firmenlogo sollte mit ihrem harten Panzer an das neuartige Material („Celluloid“) erinnern. Für die Puppenherstellung war es bruchfest, abwaschbar, farbecht und hygienisch (allerdings brennbar). Mit der „Blas-Pressmethode“ konnten kostengünstig Puppenköpfe und –körper, aber auch Tischtennisbälle aus Celluloid produziert werden. Durch Zusammenarbeit mit Käthe Kruse wird 1954 eine erschwingliche Puppe aus nichtbrennbarem „Tortulon“ entwickelt. 1965 heißt die Firma „Schildkröt AG“ und 1975 wird die Puppenproduktion in Mannheim eingestellt.
Unser Nachbar Hermann Fillinger war in den fünfziger Jahren Arbeiter in der „Gummi“ in der Nachtschicht. Wenn er in der Mittagszeit seinen versäumten Schlaf nachholen wollte, schloss er die Klappläden in seinem Haus in der Kirchenstraße 39 und bat uns Kinder auf der Straße nicht zu laut zu sein. Was wir aber oft nicht taten!! An Weihnachten konnten die Nachbarsleute bei ihm große Puppen bestellen, welche er als Mitarbeiter günstig besorgen konnte. Mit einer Riesenschachtel unter dem Arm lief er dann abends von der Bushaltestelle am Ortseingang in die Kirchenstraße. Und manches Mädchen träumte davon, dass an Weihnachten eine echte „Schildkrötpuppe“ unterm Christbaum liegen würde. Ein anderer Nachbar, Arno Schell, ebenfalls „Gummiarbeiter“ versorgte uns immer mit Kämmen aus Celluloid, welche beim Pressen einige fehlerhafte „Zähne“ hatten und dennoch als „Ausschuss“ wegen des Schönheitsfehlers zur Haarpflege benützt werden konnten. Die wiederaufgelebte Puppenfabrikation hat 1993 ihren Sitz nach Sonneberg verlegt. Seit März 2014 gehörtes zu Stadlbauer GmbH Puch in der Nähe von Salzburg.
Heute gibt es viele Sammler, welche die alten „Schildkrötpuppen“ verehren. In manchem Haushalt pflegen die Omas noch ihre Puppenschätze. Sammler geben weltweit Summen für Originalexemplare aus. Im Heimatmuseum haben wir nur ein Originalstück. Die bekanntesten Modelle sind Bebi Bub, Hans, Bärbel, Ursel, Inge Erika und Christel. Unter dem „Schildkrötzeichen“ findet sich auch das Herstellungsjahr. Das Mädchen mit Museumsleiterin Hildegard Bickle zeigt das Jahr „(19) 49“ an. Die Zahl am Bübchen wurde nicht festgestellt. Bildquelle: Werbeheft mit Schildkrötzeichen (um 1930): Spiele für das ganze Jahr zeigt die Schildkröt Puppenschar! („Spiele für das ganze Jahr“)
Philipp Bickle

Impressionen aus der Schwetzinger Flur

Immer wenn ich am frühen Morgen oder auch schon mal am Abend

über die umliegenden Felder laufe wird mir jedesmal bewußt, wie schön

doch unsere Gegend hier ist.

Zu jeder Jahreszeit zeigt die Natur ihr passendes Gesicht.

Gerade jetzt, zur Zeit in der der Mohn 
so herrlich blüht und diese

rote Farbe Herz und Seele erfreut,  gefällt es mir besonders gut.

Das alles nehme ich dann mit in meinen bevorstehenden Tag und fühle mich einfach wohl.

J.Hutzler / Schwetzingen

die Weisse Flotte Heidelberg

Die Weisse Flotte hat eine recht überschaubare Geschichte….

2009 übernahm Reeder Karl Hofstätter, der mit seiner Frau zuvor eine Art Hotelschiff in Frankreich betrieben hat, erst das Schiff „Europa“ und dann die übrigen Schiffe der Rhein-Neckar Fahrgastschifffahrt. Nach Schiffsverkäufen und der Generalüberholung der sechs verbliebenen Schiffe baut Hofstätter zurzeit ein neues Schiff, das zu Ostern 2016 in Heidelberg getauft wird.

Neu – und durchaus zeitgemäß – ist die Geschäftsauffassung Hofstätters als Reeder in der Fahrgastschifffahrt: Fahrgastschiffe können heute durchaus mehr, als glückliche Menschen von A nach B zu bringen. Die Technik macht es möglich. Auf Rhein, Main und auch auf dem Neckar schwimmen inzwischen leistungsfähige Schiffe, die nicht nur Ausflüge möglich machen, sondern komplette Kulturstätten mit Musik, Kabarett, Theater und sogar artistischen Vorführungen darstellen. Alleine die Weisse Flotte Heidelberg präsentiert etwa 25 unterschiedliche Motto-Fahrten, neben ihren Linien-, Tages-, Sonder- und Charterfahrten.

Auch auf der Seite der Schiffscharter hat sich einiges verändert: Wurden früher allenfalls einmal „runde“ Geburtstage, Kegelausflüge, Firmenjubiläen oder Abteilungsfeiern auf den Schiffen zelebriert, so finden inzwischen auf den schwimmenden Konferenzsälen durchaus kleine Messen, Produktpräsentationen oder andere Firmenevents statt. Der große Vorteil der Schiffe: So schnell verlässt niemand die Veranstaltung und springt über Bord …

So hat sich das Gewerbe der Ausflugsschifffahrt in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt, der Wirkungskreis und damit auch das Image ändern sich kontinuierlich.

Das neue SCHIFF ab 2016 wird futuristisch und sucht noch einen Namen:
http://weisse-flotte-heidelberg.de/#!namenswettbewerb_de

Weisse Flotte Heidelberg GmbH & Co. KG

http://weisse-flotte-heidelberg.de69117 Heidelberg
Tel. 06221/20181
Neckarstaden 25Fax 06221/20211