Wir sind Kurpfalz …..

ein BLOG der Touristikgemeinschaft Kurpfalz e.V. –

                      die allen (Kur)Pfälzern die Möglichkeit geben möchte –

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Die TG Kurpfalz prüft alle Eingänge und nimmt sich das Recht über die Veröffentlichung zu entscheiden. Wir möchten hier ein freundliches Forum für Kurpfälzer – Neigeplackte oder auch Touristen, die einfach wissen wollen, wie wir so sind….

Alle Veröffentlichungen und Inhalte sind von den Autoren selbst – wir übernehmen dafür keine Haftung . Ebenso gehen wir davon aus, dass Fotorechte bei den Autoren liegen.

Anregungen an: info@kurpfalz-tourist.de

 

 

Schwetzingen Imagefilm – Schwetzingen im Zeitraffer

fast ein Jahr lang hat Fotograf Tobias Schwerdt im Auftrag der Stadt Schwetzingen eindrucksvolle Aufnahmen von Stadt und Schlossgarten gemacht und Schwetzingen als touristisches Reiseziel in Szene gesetzt. Die einzelnen Sequenzen, die teilweise mehrere Stunden in Anspruch genommen haben, wurden als „Time Laps Movie“ zusammengefügt und es entstand ein eindrucksvoller Imagefilm, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat.

Dabei sind „bewegte“ Bilder entstanden, die die Stadt, das Schloss sowie den Schlossgarten einzigartig erscheinen lassen und Lust auf einen Besuch in die Spargel- und Festspielstadt machen sollen.

Den ganzen Film sehen Sie hier:

http://www.schwetzingen.de/pb/schwetzingen,Lde/Startseite/Schwetzingen+erleben.html

oder via Youtube:

https://youtu.be/W0KxCtIyIao

Des Lukas – Woinachtsevangelium in uns`rer Sproch …….

In sellere Zeit is vum Kaiser Auguschtus so`n Befehl rausgonge, dass sisch do die gonze Beveelkerung im Reemische Reisch in Schteierlischt hot eitrage losse misse.
Des war die allererscht Volkszeehlung iwwerhaupt un die hot do schtatt gefunne, als der Quirinius do unne in Syrie grad Schtatthalter gewese is.
Do hawwe sich alle Leit uff de Weg gemacht. Nach dort hi, wo`se uff die Welt kumme sin.
A der Josef vun Nazareth is do losg`zoche in Rischtung Bethlehem, der Schtadt Davids. Denn der hot von Davids soiner Familie do abgeschtammt, zusamme mit soiner Fraa Maria, bei der grad ebbes unnerwegs war.
Kaum sin`se do in demBethlehem a`kumme, do hot die Maria des Kind uff die Welt g` bracht. Es war ihr erschtes un es war een Buu. Sie hot des Biibe`l in Windle gewiggelt in in ee Futterkripp noi lege misse, weils do in dem Bethlehem keen annerer Platz mehr fer se gewwe hot.

In derrer Zeit ware do a grad in derrer Gegend a ee paar Schofshirt unnerwegs, die uff`m Feld ihre Hamm`l hawwe weide losse.
Uff eemol is do so een Eng`l zu ihne runnerkumme in all soiner Herrlischkeit. Der hot die so g`strahlt, dass denne Schofshirt es do gonz onnersch worre is.
Der Eng`l hot zu ihne g`meent – Her, ihr do, ihr braucht eiich doch ned vor misch zu fiirschte, isch haww fer eiisch ee guti Botschaft parat, die eiisch un alle do ebbes aageht –
Fer eiisch is heiit in Davids soiner Schtadt der Heiland gebore – Es is der Herr Chrischtus. Un an des keent`s ihr des erkenne – Ihr werdet des Bobble in Windle gewiggelt in eener Kripp finne keene.
Uff eemol is do a`noch bei dem Eng`l een gonzer Haufe annerer Eng`l erschiene, die hawwe Gott g`lobt und zu ihne gesproche – Gebt Gott die Ehr, uff de Erd do soll nun Fried unner alle Mensche soi, fer all die do, die guten Willens sin…..

Wie die Engel donn wieda nuff zum Himm`l gefahre sinn, hawwe die Schofshirt unner sich gemeent – A her, ihr Meener do, kummt wir wolle nach Bethlehem gehe un uns des mol agugge, was uns do grad der Haufe himmlischer Herrschare vorgesunge un verzeehlt hot.
Un Midde in derrer Nacht do hawwe `sie den Josef mit soiner Maria und dem Bobble do in dem Schtall finne keene.
Un als sie sisch des alles so a`geguggt hawwe , do hawwe sie des iwwerall rumverzeehlt, was so alles iwwers Kind gesacht worre is.

Und all die Leiit, die des do so mitkriegt hawwe, ware iwwer des mehr als erstaunt.

Die Maria awwer, die des a so alles voll mitg`kriegt hot, hot sisch all des gut in ihrem Herze uffg`hobe.
Die Schofshirt, die sin awwer wieda zuriick zu ihre Schofshamm`l gange, un hawwe Gott gepriese un g`lobt – Liewer Gott do drobbe im Himm`l, wir danke dir, das grad mir do als arme Schofshirt des alles so hawwe mitkriege derfe……..

Manfred Fischer
in Zusammenarbeit mit Professor Bräutigam +

 

Reisebericht aus der Südpfalz: Deftiges Wintervergnügen – Bier und Fleisch in vollen Zügen genießen

Deftiges Wintervergnügen
Bier und Fleisch in vollen Zügen genießen

Die Südpfalz ist als Region bekannt, in der gerne gut gegessen und getrunken wird. Da unsere Abteilung vor allem aus Genussmenschen besteht, haben wir uns entschlossen, einen verlängerten Betriebsausflug in die Region am Rhein zu machen. Der Ausflug steht unter dem Motto: „Bier und Fleisch in vollen Zügen genießen.“ Wir wollen dabei aber nicht nur schlemmen, sondern auch etwas über verantwortungsvolle Landwirtschaft und regionale Produkte erfahren. >
> Als bekennender Fleischliebhaber hat man es heute unter Umständen schon mal schwer. Denn in Zeiten von veggi und vegan, wo viel darüber diskutiert wird, ob bzw. in wie weit der Verzehr von Fleisch ethisch und ökologisch vertretbar ist, sollte man sich auch damit auseinandersetzen, woher das Essen kommt und wie es hergestellt wird. >
> In der Südpfalz wollen wir herausfinden, ob der Genuss von Fleisch mit gutem Gewissen möglich ist. Zu dieser Mission, die natürlich nicht ganz uneigennützig ist, brechen wir also auf. >
> Kulinarische Vielfalt
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> Wir übernachten im Hotel Apart. Ein topmodernes, aber gemütliches Hotel Garni mit hübschen geräumigen Zimmern und allem, was man für zwei Tage braucht. Dort ist der Ausgangspunkt für unser umfangreiches Programm. Das startet in Ottersheim, wo uns Carsten Carius seinen Hof zeigt, auf dem er deutsche Angus-Rinder und Landschweine züchtet. Uns erwartet ein richtiger Bauernhof, der aber trotzdem hochmodern arbeitet. >
> Wir sehen gleich den Eingang zum Hofladen, doch bevor wir uns an die Leckereien machen, geht es erst zu den Rindern. Schließlich wollen wir uns ja davon überzeugen, dass die Tiere hier artgerecht gehalten werden. Und das erkennt man auf den ersten Blick. Sowohl die Rinder als auch die Schweine haben unglaublich viel Auslauf, sehen gesund und munter aus und bekommen natürliches Futter. >
> Nachdem wir uns mit eigenen Augen davon überzeugen konnten, dass hier für das Wohl der Tiere alles getan wird, können wir auch mit gutem Gewissen im Hofladen einkaufen. Und hier ist das Angebot auch sehr vielfältig. Es gibt verschiedenste Wurst- und Fleischspezialitäten, bei denen die Auswahl nicht leichtfällt. Ein toller Service des Hofes: Das Fleisch wird uns frisch und unkompliziert nach Hause geschickt. Und so decken wir uns mit bestem Fleisch ein. Denn in Ottersheim versichert uns nicht nur das Wort des Landwirts, dass wir gute Ware kaufen, der Hof ist auch seit 2008 zertifizierter Bioland-Betrieb. >
> Vom deutschen Rind zum afrikanischen Strauß
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> Unsere knurrenden Mägen verraten, dass es Zeit wird für die nächste Station unserer Tour. Wir fahren zum Mittagsessen zurück nach Rülzheim auf die Straußenfarm Mhou. Was, Strauße mitten in der Südpfalz? Ganz genau! Das Ehepaar Braun und Kistner hat dort vor über 20 Jahren angefangen Strauße zu züchten und Straußenprodukte zu verkaufen. Für uns eine echte Sensation. Bevor wir uns zum Mittagessen niederlassen, besichtigen wir erst mal die schöne Anlage, auf der es den Tieren offensichtlich prima geht. Wir können die ganz kleinen niedlichen und die großen stattlichen Tiere bewundern. Im Restaurant kommen wir dann in den Genuss des leckeren Straußenfleischs, das auch noch gesund ist, denn es hat kaum Fett und ist sehr cholesterinarm. Nebenbei erfahren wir interessante Details zu Zucht und Haltung der Strauße. Wir sind wirklich beeindruckt, sowohl vom kulinarischen Erlebnis als auch von der Leidenschaft mit der das Ehepaar diese Farm betreibt. >
> Leben auf dem Bauernhof
>
> Nach dem leckeren Essen machen wir uns auf nach Neupotz zum Burgerhof. Dabei handelt es sich um einen klassischen Bauernhof mit Rinder- und Schweinezucht. Eigentlich verbindet man die Pfalz ja eher mit Wein, dass es aber hier auch richtig schöne Bauernhöfe gibt, weiß man kaum. >
> Wir sehen auf den ersten Blick, dass es durchaus möglich ist, verantwortungsvolle Landwirtschaft zu betreiben, die weder Mensch noch Tier schadet. Das Futter für die Rinder und Schweine wird auf dem eigenen Hof angebaut, die Tiere werden vor Ort geschlachtet, wodurch sie keine quälenden Transportwege auf sich nehmen müssen und Massentierhaltung war hier noch nie eine Option. Der Betrieb zeigt auch deutlich, dass es anders geht, denn er wird schon seit mehreren Generationen so geführt. Wenn man sieht, mit welcher Selbstverständlichkeit den Tieren hier der nötige Freiraum gewährt wird, möchte man erst recht nur noch direkt beim Erzeuger einkaufen. >
> Endlich etwas für die trockene Kehle
>
> Bier und Fleisch wurden uns angekündigt, doch wir fragen uns: Ist das hier denn nicht eine Weinregion? Natürlich ist die Südpfalz ein bekanntes Weinanbaugebiet und deshalb gibt es hier auch unzählige Weingüter, aber eben nicht nur. Die Pfälzer verstehen sich anscheinend auch auf das Bierbrauen. Denn unser nächster Halt ist das Hermann Bräu Stadtbrauhaus in Hagenbach. >
> Bevor wir uns aber von der Qualität des Bieres überzeugen dürfen, geht es erst mal an den Ort des Geschehens, nämlich in den Braukeller. Dort wartet in riesigen Kupferkesseln das Bier auf den richtigen Zeitpunkt für seine Abfüllung. Der Braumeister erklärt uns leidenschaftlich jeden Schritt der Produktion und es wird schnell klar, dass das Bierbrauen wirklich eine Kunst ist, für die es Erfahrung und wahrscheinlich auch ein bisschen Talent braucht. >
> In der gemütlich urigen Gaststätte dürfen wir dann endlich probieren. Und das süffige unfiltrierte Bier ist wirklich lecker! Da gönnen wir uns doch noch eins. Auf ein Highlight, die Bierzapfsäule, macht man uns vor dem Gehen noch aufmerksam. Das ist ja genial! Hier kann man sich in Flaschen das Bier für daheim, abfüllen. Eine Spitzenidee, von der wir gleich Gebrauch machen. >
> Kuscheliges Hüttenfeeling
>
> Den Abschluss dieses spannenden Tages verbringen wir in einer gemütlichen, kleinen Hütte. Die Hüttenhocker in Hagenbach sind ein Arial von mehreren finnischen Holzhütten, in denen es durch ein offenes Feuer, auf dem gegrillt wird, kuschelig warm und total gemütlich ist. Man fühlt sich fast, als wäre man im hohen Norden irgendwo eingeschneit, nur, dass uns leider der Schnee fehlt. Trotzdem sind wir von dieser Location total angetan. Wir werden mit Essen und Getränken, versorgt und können nach Herzenslust schlemmen. Auch hier wird wieder viel Wert auf Regionalität der verwendeten Produkte gelegt. Das Grillgut kommt vom heimischen Metzger und das Bier aus der Brauerei in Bellheim. Es ist schön zu sehen, wie hier gemeinschaftlich gearbeitet wird und wie sich die Betriebe gegenseitig unterstützen. >
> So verbringen wir einen lustigen und geselligen Abend, während wir auf dem Feuer selbst grillen und mal die lästigen Arbeitsgespräche im Büro lassen. >
> Grillmeister am Werk
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> Nach einer kurzen Nacht und einem stärkenden Frühstück im Hotel machen wir uns vor der Heimreise auf den Weg zum letzten Programmpunkt unseres bisher tollen Trips. Wintergrillen ist ja seit ein paar Jahren in Mode und diesem Trend wollen wir uns anschließen. Wir lernen nämlich, wie man richtig grillt. Und zwar von den Profis! >
> Dieses Mal begrüßt uns die Kochschule 1A in Bellheim, in einem hübschen kleinen Weingut, das uns als Grillarena dient. Während einer Einführung erklärt uns der Grillmeister Herr Jöckle das Wichtigste, was wir über Fleisch wissen müssen. Auch hier geht es wieder viel um Regionalität und natürlich um Qualität. Deshalb lernen wir auch, welches Fleisch sich gut für den Grill eignet und wie wir es am besten zubereiten. Dann müssen wir aber natürlich selbst ran und grillen was das Zeug hält. Die Kochschule sorgt am Grill im Freien für eine tolle rustikale Atmosphäre. Und wir dürfen wieder ein Bier direkt aus der Region probieren, nämlich das Bärenbräu aus Ottersheim. Unser Urteil steht fest: Die Südpfalz kann nicht nur Wein, sondern eindeutig auch Bier! Abgesehen davon, dass der Grillkurs eine Menge Spaß macht, kann jeder von uns noch etwas dazulernen, egal ob Anfänger oder passionierter Hobby-Koch bzw. Grillmeister. Es entstehen interessante Gespräche über die verwendeten Zutaten und deren Herkunft. Wir wollen ja nicht nur zubereiten, sondern auch selbst essen und es ist wieder mal total lecker – auch beim Kochen hat sich unsere Teamarbeit ausgezahlt. >
> Pappsatt und absolut zufrieden treten wir die Heimreise an. Im Gepäck tolle Erlebnisse, Erfahrungen und Genüsse! >
> Mein Fazit
>
> Die Südpfalz hat ungeheuer viel zu bieten, vor allem kulinarisch. Es gibt hier so viele kleine Betriebe, die ihr Handwerk absolut verstehen und dem Kunden tolle Produkte bieten, die hier in der Region erzeugt werden. Man kann mit gutem Gewissen essen und trinken, denn die Qualität spricht für sich. Die Landwirte und Braumeister verarbeiten die Rohstoffe mit Liebe zum Detail und viel Leidenschaft, was das Einkaufen vor Ort aber auch den Genuss der Produkte zu einem einmaligen Erlebnis macht. >

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Herbstliche Kurpfalz

Herbstliche Kurpfalz

Im Reigen der Jahreszeiten
Herbst

Betrachten wir die Natur in dieser Zeit, so können wir erkennen, dass sich hier wie so alles in dieser Welt im Wandel befindet.
Das eine geht. Das andere kommt…..

Wenn wir uns die Äste eines Baumes einmal näher betrachten, können wir schon im Unscheinbaren neues Leben entdecken.
Es ist wie eine Botschaft an uns, Altes loszulassen, damit Neues daraus entstehen kann.

Mitten in diesem Ablösungsprozess zeigt sich uns die Natur zu dieser Jahreszeit in einer Fülle von bunten Farben.
Als wollte sich in diesem bunten Festkleid noch einmal für das bedanken, was ihr alles an Gutem zuteil wurde.

In dieser Zeit feiern auch wir das Erntedankfest.
Es macht uns deutlich, alles braucht seinen Segen von oben, dass es wachsen und reifen kann.

In diesem Reigen der Natur sind wir selbst ein Teil davon, für das heranzureifen, was von Anbeginn in uns existiert.
Für die Gaben, die wir in so vielem empfangen haben, nicht das Danken zu vergessen.

Inmitten all dem Treiben dieser Welt ein Stück ganz bewusst in die Stille einzutreten, wie ein Baum tief in uns wahrzunehmen, was uns hält und trägt, inmitten so mancher Stürme einen sicheren Stand verleiht.

In dieser Zeit lohnt sich es, kleine Spaziergänge zu unternehmen.
Dort wo wir zuhause sind, in einem Park, oder entlang eines Flusses, der sich ganz in unserer Nähe befindet oder einen Ausflug in die Berge zu wagen.
Das Rascheln des verwelkten Laubes unter unseren Füßen zu vernehmen.
In den sanften Wellen des Flusses seiner Botschaft zu lauschen –
Alles befindet inmitten im Strom der Zeit.
Im Kommen und Gehen von kleinen und großen Wellen, die immer weiter ziehen.

Wenn wir uns in die Berge angezogen fühlten und dort von oben herab in die Ebene hinunterschauen, wird uns offenkundig, wie sich doch die Dinge verändern, wenn wir sie aus einer neuen Perspektive heraus betrachten.

Alles hat seine Zeit.
Zeit – das Geschenk unseres Lebens zu kosten.
Im Ganzen wahrzunehmen und so anzunehmen.

Mit einem Glas Wein dem Leben heiter zu zuprosten – Hallo du, dieser Augenblick ist er nicht wunderbar?
Im warmen Licht einer Kerze unsere Kinderträume neu aufleben zu lassen.

Manfred Fischer

Impressionen aus dem Huben – Blumen – #Zaubergarten in #Ladenburg

Sommertag

Tanzend
im warmen Licht der Sonne
alles Leben
zwischen
Himmel
und Erde

Inmitten
allem Reichtum
der uns da geschenkt
wird
am köstliche Nektar
des Lebens
immer
wieder
neu
zu kosten

Manfred Fischer

herbst – zeit.doc

die Kurpfalz…wo ich zuhause bin….

Die Kurpfalz
da wo ich zuhause bin ……

Berge
Wälder
Auen
Wiesen
Felder
Seen
wohin das Auge nur reicht….

Eine Lebensart vor Ort, die zum nur allzu gern Mitmachen animiert
Das wussten schon die Fürsten, Grafen und all die Edelleute, die sich einst hier genüsslich niederließen.
Und die bis heute im Neckartal auf ihren Burgen und Schlössern zuhause sind.
In der Kurpfalz zu leben oder hier seine Ferientage zu verbringen bedeutet im besten Sinne Lebensfreude pur.
Vom Allerfeinsten Speis und Trank.
Städte und Orte, die zum Verweilen einladen.
Mit einem Ausflugsschiff unterwegs auf den sanften Wellen des Neckars und des Rheins.
Eine Gegend, wo Badener, Hessen und Pfälzer sich in unserer großen Metropolregion von über zwei Millionen Menschen gemeinsam zusammengetan haben.

Was macht den Reiz mit den hier lebenden Menschen so in allem aus?
Es ist ihre Toleranz und ihr großes Herz – Leben und leben lassen…..

Das hat schon der Kurfürst Carl Theodor so an seinem Hofe praktiziert.
Und auch König Ludwig, der sich zwischen all den Weinreben auf der Ludwigshöhe
sich sein Sonnenplätzle auserkoren hatten.
Und beide von hier gar nicht mehr weg wollten.

So ist das halt bei uns – Die halbe Welt von Japan bis hin zu den Saudis trifft sich hier allerorts. Um etwas von dem zu empfangen und mitzunehmen, was
das Leben in vielem noch wunderbarer werden lässt.

Es war wohl unser Herrgott, der sich hier auch für sich ein Sonnenplätzle auserwählt hat, davon zeugen die Dome und all die vielen Kirchen in der Region.

So ist es halt hier bei uns
Worscht
Weck
Woi
un
Bier
in froher und geselliger Rund
A her, wie schee, das es disch do g`wwe dud…..

Die vielen Feste, die das ganze Jahr in unserer Metropolregion dazu einladen, im Reigen der Jahreszeiten sich heiter miteinzuschwingen.
Einfach nur aus vollen Zügen das Leben zu genießen.
Ist das nicht wunderbar?

Manfred Fischer

#Kurpfalz Wochenendfreizeit – Etappen in Richtung #Bergstraße

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
Freies Wochenende.
Nix wie ab…..
Raus aus dem Großstadt- Getriebe.
Mitten hinein in die Natur.
Von Mannheim geradewegs nach Schwetzingen in den prächtigen alten Schlosspark vorbei am See an der Moschee inmitten von hellem Vogelgesang. Am Ende noch eine Tasse Kaffee in einem der Cafes auf dem Schlossvorplatz.

Und weiter geht es in Richtung Heidelberg. Längs des Neckars – Ziel Neckarsteinach mit seinen drei Burgen hoch oben am Berg. Es lohnt es sich wirklich alle drei hintereinander zu besuchen, die wunderschöne Aussicht von hier oben zu genießen und anschließend direkt am Neckarufer in einem der schönen Gartenlokale einzukehren.
Hätte ich nicht mein Auto dabei, dann würde ich mich von hier aus nach Heidelberg mit einem der weißen Ausflugsschiffen zurückschippern lassen.
Was für ein herrlicher Ausgehtag war das?
Und ich habe mir fest vorgenommen, auch am kommenden Wochenende mir erneut so ein Stelldichein vor Ort zu genehmigen.
Diesmal an die Bergstraße und das in der allerschönsten Jahreszeit.

Nach einer arbeitsreichen Woche schon an einem Sonntagmorgen in Richtung Ladenburg, von dort aus nach Schriesheim. Einen Frühschoppen auf der Strahlenburg mir einem edlen Riesling – Tropfen im Weinglas.
Wie ist das Leben doch so schön, wenn man von hier oben alles gut überblicken kann, bis hinüber zu den Pfälzer Bergen.
Heute ist Natur pur angesagt.
Also weiter geht’s in Richtung Wilhelmsfeld – dort oben angekommen in Richtung Heidelberg, um nach kurzer Zeit auf dem großen Waldparkplatz zu landen, der geradewegs zum Weißen Stein führt. Das letzte Mal war dies in der Winterzeit, wo alles bedeckt war.
Unten in der Rheinebene von all der weißen Pracht nicht zu sehen war.
Manchmal genügen schon 100 Meter aufwärts , wo sich uns plötzlich die Landschaft ganz anders präsentiert mit Schnee und Sonne.
Diese Vielfalt macht halt unsere so einzigartige Kurpfalz aus.

Nach einem genüsslichen Spaziergang durch den Höhenwald taucht inmitten der hohen Bäume plötzlich der Turm auf dem Weißen Stein auf.
Gut gemacht und nun im dortigen Restaurant, es sich bei Schmaus und Trunk einfach gut ergehen zu lassen.
Was will man mehr, als das Leben so in vollen Zügen zu genießen.
Und dass Tolle dabei, man muss gar nicht weit zu fahren, um all das zu erleben.
Sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis hinauf in die Höhe von Wilhelmsfeld.

Bei meiner Rückreise kam mir erneut in den Sinn, auch am nächsten Wochenende die Bergstraße noch weiter erforschen zu wollen.

Gesagt – getan.
Neues Wochenende – neues Leben …..
Diesmal an einem Samstagmorgen in Richtung Weinheim – Besuch des Mustergartens – Hermannshof und danach einen Bummel durch die Altstadt. Wie immer den obligatorischen Kaffee in einem der Lokale am Marktplatz.
Und dann weiter nach Heppenheim, um dort im alten Stadtteil den Dom zu besuchen. Was für ein kirchliches, großes Baukunst – Gebäude ganz am Rande von Heppenheim.
Von hier aus weiter auf der Bergstraße in Richtung Bensheim. Eine kleine Wanderung hinauf auf dem Stationen – Weg des Sonnengesangs von Franz von Assisi inmitten von Weinbergen, wo sich oben sich ein Lokal mit großer Terrasse befindet
Von weitem ertönt schon fröhliches Lachen bei heiterer Jazzmusik.
Genau, da will und muss ich hin.
Und wie immer erwartet mich dort ein zünftiges Essen mit all den guten Zutaten aus der Region und mit geselligen Menschen, mit denen man leicht ins Gespräch kommen kann.
„ Ei – wissen Sie, dass da um die Eck noch das Fürstenlager ist, das man sich auf keinen Fall entgegen lassen sollt? „
„ Ja-ja, ja – warum auch nicht, zum nächsten Mal.“

Und wenn Sie lieber Leser – liebe Leserin dabei begleiten wollen, kann`s mir eigentlich nur recht sein.
Denn die Bergstraße ist nicht nur für Singles was?

Bis bald
Manfred Fischer Freizeitleiter und Bürgermentor der Stadt Mannheim

Als die Braukunst in den Odenwald kam……….

Als
die Braukunst in den Odenwald kam……….

In uralten Zeiten, als es im Odenwald noch zahlreiche Wölfe und Bären gab, der Wald so dicht war, selbst den Römern das Fürchten beibrachten, hausten zwischen Berg und Tal das wackere Volk der Germanen.
Sie hatten schon manche Kämpfe mit den Römern hinter sich gebracht.
Und selbst da noch , als die Römer ganz Germanien besetzten, waren die Germanen im tiefen Odenwald nur schwer zu erkunden.

Noch heute künden Reste vom Limes, wie viel Wachen die Römer überall erstellen mußten, dass ihnen die Germanen hier nicht allzu aufmüpfig wurden.
Irgendwann verschwanden die Römer, so wie sie gekommen waren und es herrschte wieder eitler Sonnenschein im bunten Germanenvolk.

Die Germanen waren mehr als erstaunt, als eines Tages plötzlich Männer in schwarzen Kutten bei ihnen auftauchten.

He, ihr da, was wollt ihr denn hier? …..

Wir wollen euch missionieren….

Was – missionieren? …..

Ja, die Eichen müssen weg, wo euere Götter scheinbar drinnen ihr Stelldichein geben…….

Soweit lassen wir es nicht kommen, hört ihr, ihr schwarzen Gesellen. Wo kommt ihr denn überhaupt her? …….

Aus einem Kloster fern ab von euch……

Dann macht euch mal wieder von dannen. Alles bleibt so, wie es ist, dass ihr`s nur wißt ( So dass es heute im Odenwald zum Glück immer noch zahlreiche Eichenbäume gibt )

Ihre edlen Germanen, was trinkt ihr da eigentlich in euren Bechern? ……

Es ist wahrhaft ein edler Trank – unser Met – gar aus köstlichem Honig gebraut. Hier trinkt mal davon und dann ab mit euch………

Naja ……

Was heißt da naja ……..

Wir haben auch was in unserem Gepäck…..

Bei all unseren Göttern , da sind wir aber nun mal mehr als gespannt …….

Die Germanen wunderten sich, als die Ordensbrüder plötzlich ein kleines Fässchen aus ihren dicken Gepäck herauszogen, das sie einem ihrer Eselchen aufgeladen hatten.

He, was ist das? Habt ihr da drinnen einen Geist eingesperrt? ….

Keine Sorge, es besteht aus Wasser, Hopfen, Malz, und Gewürzen, die nur wir alleine so kennen. Probiert`s doch mal……

Zögernd ließen sich die Germanen ein Schluck davon in ihren Bechern einfüllen – Gut, wir schon gleich wissen, was da besser sein soll, als unser edler und köstlicher Met- Trunk?
Oh , Gott – du heiliger Odin, wie schmeckt das Teufelszeug so gut – He, schenkt uns weiter was davon ein, ihr schwarzen Gesellen! …..

Und sie tranken alle davon so viel, dass sie erst am frühen Morgen wieder erwachten.

Das wars wohl ………

Wie meint ihr das, ihr schwarzen Gesellen? ….

Nu ja – wir machen uns wieder auf den Weg., so wie ihr uns das befohlen habt…….

Mit nichten, ihr bleibt…….

Und so kam es, dass das Volk der Germanen und die Mönche sich immer mehr vertraut machten.
Und die Braukunst der Mönche sich überall im Odenwald verbreitete.

Bis daraus im Laufe der Zeit sich immer mehr kleinere Brauereien im Lande bildeten, jeder Ort wollte am liebsten sein eigenes Bier brauen.

Wie so alles in der Kunst gab es da auch in der Braukunst einige Leute, die hierin zu besonders großen Meistern wurden.

Und –
so ist wohl kein Wunder, dass daraus im Moossautal eine Groß – Brauerei unter dem Namen Schmucker entstand, deren Bierspezialitäten so berühmt wurden, dass ihr Ruf weit übers Land bis heute hinaus(t)d(t)ringt

Sogar bis hinüber zum fernen Preussen , wo dann der Bundesminister Christian Schmidt im Jahre 2015 diesen besonders edlen Trank mit einem Bundesehrenpreis in Gold auszeichnete.

Nun dann –
wohl bekomms…….

Und jeder – der davon noch nichts weiss, sollte sich schleinigst in den Odenwald begeben, um bei einem Festmahl das herrliche Bier hierbei in vollen Zügen zu geniessen….

Manfred Fischer/ Mannheim

Eine Portion kurpfälzer Humor : über den „biertrinkenden“ Mann

M.. wie mmh -änner

Ihr wahres Zuhause ist das Bauhaus.
Manchmal kaufen sie auch mal bei Hornbach einen Hammer , um sich so ihr eigenes Glück immer wieder mal zurecht zu schmieden.
Sie sehen sich , dadurch dass sie zu allererst erschaffen wurden , als etwas ganz Wundersames oder Einmaliges , was sie in ihrem Hochmut dazu veranlasst, der Auffassung zu sein – Sie könnten denken, aber sie wollten das nicht.
Bei Frauen sei das aber gerade umgekehrt…..
So entstehen immer wieder diese Unpässlichkeiten zwischen den beiden Geschlechtern. Man(n) Frau will sich verstehen, doch weil man sich darin so wenig austauscht, gibt es halt immer wieder diese unerquicklichen Missverständnisse.
Was die Männer dazu veranlasst, erst mal die Schuld bei den Frauen zu suchen…….

Männer lassen nur allzu gern ihre Muskeln spielen, besonders in den Fitness-Centern. Man(n will zeigen, was man(n) so alles drauf und dran hat. Und plötzlich so alles stemmen kann, was er im Haushalt dann nur allzu gern den Frauen überlässt.
Und wenn er sich so die Hosen anzieht, ist er davon überzeugt , dass er sowieso in allen Belangen immer die Hosen anhat.
Manchmal hat er sie auch voll, wenn man ihn jemand danach fragt, was er überhaupt von Gefühlen hält?…….

In seinem Streben – es anderen zeigen zu wollen, veranstaltet er mitunter Kriege und das nicht nur mit anderen Ländern, sondern auch mit denen, auf die er sich so direkt eingelassen hat….
Trautes Heim, Glück allein……
Und weil das so ist, sucht dann jeder der hier betroffenen sein eigenes Glück.
Man nennt das Ganze auch Emanzipation – jeder nimmt sich die Portion, die er oder sie dann so im trauten Heim braucht.

Einen Mann wirklich verstehen zu können, bedarf es schon einiger Biere, bis es ihm`s weich ums Gemüt wird, und er plötzlich etwas von dem in sich drinnen verspürt, was da scheinbar auch noch in ihm existiert.
Meistens bekommt er daraufhin eine Katerstimmung, dass er sich mal wieder blödsinniger Weise so bloss gestellt hat.

Nachdem kein Ritter oder Piraten – Dasein mehr existiert, ausser in närrischen Zeiten, bleiben ihm nur noch die Bartstoppeln und das, was da unten in aller Regel so dranhängt übrig, um das ganz Besondere emporzuheben, was ihn ja so besonders stolz macht.
Er fühlt sich in vielem unschuldig, weil es ja doch die Eva war, die sich da von der Schlange verführen ließ und er sich aus lauter Gutmütigkeit zu ihr sich dann noch leider zu diesem verhängnisvollen Apfelschmaus verleiten ließ.
Wie er nun im Schweiße seines Angesichts sich betätigen muss, sehen wir, wenn er sich im Fitness-Zentrum sein Stelldichein gibt……

Es soll auch Männer mit gutem Charakter geben, doch zumeist hat er sich das nicht selbst beigebracht, weil in ihm immer noch der Urtrieb vorhanden ist, das Beste auf koste, was er wolle für sich zu ergattern bzw. danach zu jagen. Und wenn es nur Rabatte sind…

Was Treue betrifft, ist bei nicht wenigen Männern ratsam, sie in einen großen Sack zu stecken, diesen oben zu zubinden und sich dann am besten darauf zu
setzen, um sich wenigstens in dieser Zeit ganz sicher zu sein, dass sie sich wie Windhunde einfach so aus dem Staube machen……

Es ließe sich noch einiges mehr sagen, doch dann geraten wir nur allzu schnell in sein Seelenleben hinein, wo es mitunter wie in einer Mördergrube aussieht – so wie ich dir, so ich dir, man(n) nennt das Ganze dann auch Hackordnung. Er sieht sich gern als Gockelhahn und vergisst dabei, dass er sich mitten auf einem Mist, in diesen Zustand auf seinem eignen Mist befindet,´…..

Sollten sie da noch weitere Anfragen ergeben, dann ist es gut, sich hier darüber im Fitness-Center auszutauschen, wo er wie immer so gerne seinenMuskeln spielen lässt..
Und wenn es ihm dabei dann besonders noch gut ergeht, mit Herbert Grönemeyer laut zu singen beginnt-
Männer sind auch Menschen
Männer sind so sonderbar
Männer sind so verletzlich
Männer sind auf der Welt einfach unersetzlich….
Männer

Manfred Fischer
Heidelberg

Mit freundlichen Grüßen

Julienne Matthias-Gund
Geschäftsführerin

Touristikgemeinschaft Kurpfalz e.V.
Postfach 3010
68739 Plankstadt

Tel. 06202/9706071
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